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Großwinternheim (Groß-Winternheim)


Autor und Fotos: Hartmut Geißler


Großwinternheim war der dritte Hauptort des mittelalterlichen Reichsgerichtes, wenn auch der kleinste. Wegen seiner guten Weinberge war er stets bei weltlichem und geistlichem Adel geschätzt, dessen Höfe und Palais das Ortsbild bis zur französischen Zeit prägten. Heute besteht es aus zwei Teilen, dem alten Ortskern und die neuen Häuser des 20. und 21. Jahrhunderts, die überwiegend von Pendlern bewohnt werden.

Hier ein Blick auf den Ort vom Westerberg aus (am 25.09.11):

Foto: Gs

 

Unten: moderner Ortsplan; die Sehenswürdigkeiten (s.u.) liegen bis auf eine im alten oberen Ortsteil, der hier gelb eingefärbt ist.  Die Neubauten in den Gebieten darunter zur Selz hin (links unten) wurden großenteils erst im 20. Jahrhundert errichtet. Auch die heutige Durchgangsstraße ("Schwabenheimer Straße") wurde erst in den Jahren 1955/56 ausgebaut. Bis dahin musste sich der ganze Verkehr, auch Lastwagen und Omnibusse, durch die mittelalterlich-enge Dorfstraße im Verlauf der Obentraut- und Oberhofstraße zwängen!


Wo die Oberntrautstraße in die neue Schwabenheimer Straße übergeht, steht eine Informationsstele, auf der die verschiedenen Sehenswürdigkeiten des Ortes eingezeichnet sind, außerdem der Verlauf der alten Wehrmauer (rot: noch sichtbar; gestrichelt: nicht mehr sichtbar). Dieser Plan ist nicht genordet, sondern oben ist Nord-Osten (s. Windrose).


Dieser Plan stammt von der Informationsstele (Station 1), die der damalige Ortsvorsteher Heinfried Bettenheimer im Jahre 2000 gestiftet hat.

Die Sehenswürdigkeiten, jeweils mit Stations-Texttafeln, geordnet nach der Bezifferung des Rundganges:

(1. Informationsstele)

  2. Rathaus

  3. Obentraut-Höfe

  4. Freier Platz

  5. Wallbrunn-Palais

  6. St. Johannes Evangelist

  7. Waltmannshausen

  8. Reformierte Kirche/Feuerwehr

  9. Evangelische Kirche und Friedhof

10. Schulen, Wehrmauerverlauf

11. Flutgraben, Wehrmauerrest

12. Selztalbahnhof


Gs, erstmals: 04.01.06; Stand: 06.03.17