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Die evangelische Versöhnungskirche in Ingelheim-West


Autor und Fotos: Hartmut Geißler
nach: Schwenk, Beate: AZ, vom 15.11.2008

 

Die Versöhnungskirche in Ingelheim-West
Der damalige Vorsitzende des Historischen Verein Kähler mit einer geführten Gruppe vor dem Kircheneingang

 

1963 - Grundsteinlegung für die Versöhnungskirche, ein Ableger der Frei-Weinheimer Gustav-Adolf-Kirche

06.12.1964 - Einweihungsgottesdienst mit dem Kirchenpräsidenten Martin Niemöller

Die Kirche besteht aus zwei Bauteilen:
- einem Kirchengebäude mit Zeltdach
- und dem Glockenturm daneben

„Die Kirche als Zelt steht für ein wanderndes Volk“, erklärt der Pfarrer Fleckenstein der AZ-Interviewerin Beate Schwenk.

Es sollte vor allem eine Begegnungsstätte errichtet werden. Daher wurden auf dem Gelände der früheren Dachpappenfabrik neben Kirche und Glockenturm auch ein großes Gemeindezentrum nebst Pfarrhaus und Kindergarten gebaut. Der Name „Versöhnungskirche“ ist für Pfarrer Fleckenstein, wie er sagt, Programm. „Nach dem Krieg wurden viele Kirchen so genannt - als Zeichen für den Willen, wieder aufeinander zuzugehen.“

Vor ihm war schon Pfarrer Helmut Huber rund 30 Jahre an dieser Kirche tätig.


Gs, erstmals: 24.09.11; Stand: 03.03.17